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Ein "Verband"-Biosensor, der in der Lage ist, Schweiß zu sammeln und zu analysieren
2019-04-23 · Wie andere biologische Flüssigkeiten enthält Schweiß eine Fülle von Informationen über Substanzen im Körper. Die Schweißansammlung und -analyse basieren jedoch meist auf Schweißtropfen oder Absorption von der Hautoberfläche, was zeitaufwendig und umständlich ist. Inzwischen haben Forscher einen bandagartigen Biosensor entwickelt, der sowohl Schweiß sammeln als auch mit Smartphones für die Schweißanalyse integrieren kann.
Wie andere biologische Flüssigkeiten enthält Schweiß eine Fülle von Informationen über Substanzen im Körper. Die Schweißansammlung und -analyse basieren jedoch meist auf Schweißtropfen oder Absorption von der Hautoberfläche, was zeitaufwendig und umständlich ist. Inzwischen haben Forscher einen bandagartigen Biosensor entwickelt, der sowohl Schweiß sammeln als auch mit Smartphones für die Schweißanalyse integrieren kann.
Im Vergleich zu anderen biologischen Flüssigkeiten (wie Blut) sind diagnostische Tests auf Schweiß weniger invasiv. Forscher haben Werkzeuge entwickelt, um Schweiß zu sammeln und zu analysieren, wie z. B. temporäre Tattoo-Patches oder mikrofluidische Geräte, aber diese Geräte benötigen oft Kabel, elektronische Geräte oder komplexe Strukturen. Tailin Xu, Li-Ping Xu, Xueji Zhang und ihre Kollegen hoffen, einen tragbaren Biosensor ähnlich einem Verband zu entwickeln, der Schweiß entnehmen und verschiedene Komponenten durch einfache Farbwechselanalysen quantifizieren kann.
Zur Herstellung des Geräts beschichteten Forscher eine superhydrophobe Silika-Suspension auf eine flexible Polyesterfolie. Anschließend ätzen sie Mikroporen in die Siliziumschicht, um Schweiß zu sammeln. Am Boden des Lochs wird Farbstoff platziert, dessen Farbe je nach pH-Wert oder Konzentration von Chlorid, Glukose oder Kalzium variiert. Das Team fügte Klebeunterlagen hinzu und legte Biosensor-Verbände auf die Haut der Freiwilligen für Tests. Wenn sich das Subjekt bewegt, sammelt sich sein Schweiß in den Mikroporen an, und die Flecken verändern die Farbe. Durch Handybildgebung und Farbanalyse können Forscher feststellen, dass der Schweiß einen pH-Wert von 6,5–7,0, eine Chloridkonzentration von 100 mM und Spuren von Kalzium und Glukose aufweist. Forscher arbeiten derzeit daran, die Empfindlichkeit des Geräts zu verbessern.
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